Lambrechter Gäsbock Marathon
Mai 9, 2010 von Roger
abgelegt unter Mountainbike
Rainer, Elio, Jürgen, Steffen, Wolfgang und Roger sind beim Gäsbockmarathon in Lambrecht gestartet. Wie immer war es eine von der Organisationsseite eine super Veranstaltung. Über die mit Singletrails gesprickte Strecke quälten sich 555 Biker. Leider war die Strecke wieder einmal in einem ftalen Zustand. Immer noch wird in unserem Gebiet mit den vielen Sturmschäden gekämpft. Zudem hatte es ja die letzten Tage viel Niederschlag gegeben und die Strecke war völlig aufgeweicht, was ziemlich am Vortrieb hinderlich war. Unter anderem wurden Verpflegungstellen mit einer Sushi-Bar, Espresso-Bar und einem italienischem Imbiss eingerichtet. Das war mal ein ganz besonderer Marathon. Die meisten von uns hatten sich auf die 55km Strecke begeben, nur Wolfgang ist die große Runde gefahren. Dies war ein sehr anstrengender Marrathon, denn selbst in den Abfahrten konnte man sich nicht ausruhen. Die vielen Singletrails forderten den Teilnehmern auch alles ab um die Abfahrt unbeschadet zu überstehen.
Angekündigt war, dass die Jungs von der IG Lambrechter Tal dieses Event das letzte mal ausrichten werden, aber wenn so viele Biker betteln, lassen sich auch die Herzen von diesen super Jungs erweichen und somit wird es auch im komenden Jahr wieder einen Gäsbockmarathon geben. Ich denke auch, dass wir wieder dabei sind.




Moment mal, steht da echt “Verpflegungstellen mit einer Sushi-Bar, Espresso-Bar und einem italienischem Imbiss” ???
)
Wie genial ist denn das?
Dann war das ein Marathon, der nicht gezeitet wurde, oder??
Sowieso nett zu lesen, dass Ihr scheinbar ein “Haufen” seid, der Sport, Spaß und das leibliche Wohl auf nette Weise verbindet.
Ist der Rhythmus “Mittwochabend/Wasserwerk” und “Samstagmittag/Fass” immer fix? Würde mich Euch gern mal anschließen.
Viele Grüße
Stefan
Oh Mann, Leute, das war wirklich hart!! Zuerst warf mich ein Platten weit zurück. Dann aber kämpfte ich mich durch, auch deshalb, weil es keine Zeitnahme gab und man die Strecke so umso mehr genießen konnte. Die Bergaufpassagen wurde durch den zähen Untergrund noch schwerer als so schon und die Bergabpassagen waren technisch sehr schwierig zu fahren. Ich bin immer wieder erstaunt, daß sich die Veranstalter trauen, derart schwierige Stellen einzubauen, wohl wissend, daß auch teilweise weniger geübte Fahrer unterwegs sind. Aber egal, ob man sich hinter einem langsamen Fahrer einreihen mußte oder ob man alleine auf einem Singletrail unterwegs war: es war auf jeden Fall immer höchste Konzentration gefordert. An ausruhen war nicht zu denken. An den schwierigsten Stellen warteten Sanis auf die Opfer, aber nicht auf mich. Gott sei Dank kann ich sowas ganz gut fahren! Na ja, ein paar blaue Knie habe ich schon gesehen. Als es zum Schluß dann nochmal zum Abschlußtrunk mächtig hoch ging, habe auber auch ich die Schnauze voll gehabt. Umso schöner war die Treppe zum Schluß in Lambrecht, wo mindestens 50 Zuschauer hofften, daß alle heil hinunterkommen.
Die Streckenführung war durch deutlich sichtbare Markierungen wunderbar zu finden und dieses Mal habe ich mich deswegen auch nicht verfahren. Es ist immer beruhigend, wenn man auf einem Abschnitt, wo man völlig allein ist im Wald, vor sich ein Flatterband sieht, das von einem Ast runterhängt. Das war wirklich ein tolles Erlebnis und ich finde es sehr schön, daß nächstes Jahr dieses Ereignis wieder stattfindet.
Ich kann nur jedem “Mountainbiker” empfehlen, sich hier frühzeitig anzumelden.
Goldie-Oldie
Hallo Stefan,
gerne kannst Du Dich immer Sa und Mi anschließen